Herzlichen Dank an Hr. Ing. Alge, von ALGE-Timing
10) 21.8.2004. Nach der Sommerpause kam der wohl härteste Test der ALGE-Timing-Anlage. Beim Rennen schüttete es zeitweise wie aus Schaffeln, und die Temparatur betrug maximal 15 Grad. Deshalb waren auch "nur" 17 Fahrer am Start. Das Rennen lief über 10 Runden, zu je 5,8 km. Diesmal war der Akku voll, und die Zeiten jeder Runde, eines jeden Fahrers wurde ordnungsgemäss registriert. Die ALGE-Ergebnisse sind auf den Radseiten zu finden. Für die Bedürfnisse unserer 4 Vereine ist die ALGE-Zeitnehmung daher bestens geeignet.
9) 28.6.2004, die zweite: Grosse Blamage für den Zeitnehmer des SVA! Kein Gebrechen ist Schuld am nicht funktionieren der Zeitnehmung, sondern menschliches Versagen. Ich hatte am Tag vor dem Rennen die Zeitnehmung zwecks Aufladen an eine Steckerleiste angesteckt! Jetzt kommt der Clou, irgend jemand hatte zuvor die Steckerleiste ausgesteckt! Und dass mir! Mangels Vertrautheit mit dem Gerät fiel mir auch nicht auf, dass eine rote Kontrollampe, welche bei 220 Volt leuchtet, finster blieb. Aber trotzdem, eine Ladestandsanzeige für den Akku wäre die Rettung gewesen.
8) 28.6.2004. Gemeinsam mit Ing. Alge von ALGE-Timing war die Fehlerquelle schnell gefunden. Der Fehler lag ganz einfach an einem leeren Akku in der Zeitmessanlage. Vermutlich wegen eines Defektes im Netzteil wurde der Akku nicht aufgeladen. Da die Anlage auch mit 12 Volt einer Autobatterie betrieben werden kann, wurde dies getestet und die Anlage ist damit wieder voll funktionsfähig. Nächste Belastungsprobe wird daher das Rundenrennen in Umsee, ausgerüstet mit neuen Kabel für den Anschluss an die Autobatterie! Aus diesem Grunde wurde auch bei der Firma angeregt, eine Ladezustandsanzeige am Gerät anzubringen, bzw. wurde mir mitgeteilt dass auch vorgesehen ist, den Ladezustand mittels pc abzufragen womit der aufgetretene Ausfall der Zeitnehmung sicherlich vermieden hätte werden können.
7) 26.6.2004. Kurzes Bergzeitfahren in Rohrbach. Grosser Schock für den Zeitnehmer mit Alge-Timing. Am Vorabend des Rennens noch getestet und funktionsfähig, fiel die Zeitnehmung nach dem Start total aus. Die Ursache dafür wird noch ermittelt. Aber während der Testphase läuft sowieso parallel dazu eine händische Zeitnahme, wodurch der Ausfall auch nicht so tragisch war. Gab aber den Anticomputeristen natürlich wieder kräftigen Aufwind ☺
6) Erster praktischer Einsatz beim Rennen, Rundfahrt, 63 km. Unter Tags ständig Regengüsse, beim Start auf der Klammhöhe ebenfalls starker Regen. Trotzdem scheuten 20 Teilnehmer nicht die Herausforderung anzunehmen. Wenigstens hörte es dann auf zu regnen und die Radfahrer wurden "nur" etwas stärker feucht, da die Fahrbahn teilweise nass war. Die Zeitnehmung funktionierte auch einwandfrei, nach Beendigung des Rennens ein paar Mausklicks und das Ergebnis war druckfrisch auf dem Tisch. Auch den Teilnehmern der anderen Vereine taugte die Zeitnehmung, jedoch konnten die Vereine nicht für eine Anschaffung einer solchen tollen, jedoch auch kostspieligen Anlage, überzeugt werden. Unter anderem auch mit dem Argument dass sie niemanden zur Verfügung haben, die mit einer solchen Anlage auch umgehen können, und es mir, vom SVA, auch nicht zuzumuten ist, ständig für ihre Zwecke mit der Anlage unterwegs zu sein, wo sie natürlich auch nicht unrecht haben. Ausserdem haben die Vereine eher eine geringe Mitgliederzahl mit einem sehr begrenzten Budget. Der SVA ist aber auch nicht in der Lage eine solche Anlage alleine zu finanzieren. Wir werden mal sehen wie es weiter geht. Leider etwas schlechte Bildqualität, wurde aber auch mit dem Handy aufgenommen.
Die Transponderbefestigung am Rad ist ebenfalls kein Problem. Einfach mit Gummiband am Lenker, oder anderer Stelle, wie am Foto, umgehängt. Schnell montiert, schnell wieder abgenommen. Wenn man zwei Gummibänder nimmt, wie wir, kann selbst eines abreissen und der Transponder geht nicht verloren.
5) Kleiner praktischer Test in Umsee, gemütliche Fahrt! Wegen Schlechtwetter kamen leider nur 4 Radler zum Treffpunkt. Aber trotzdem. Alle 4 Radler wurden über drei Runden (Dr. Drapela stiess erst zur 2. Runde dazu) ordnungsgemäss erfasst. Hoffentlich ist morgen auf der Klammhöhe schönes Wetter! So wie es aussieht, wird die Zeitnehmung funktionieren, und nicht mehr zum Stressfaktor werden. Beim Rennen wird durch den RC-Neulengbach die Zeit paralell zur ALGE-Zeitnehmung auch noch manuell genommen.
| Name | Vorname | RZ1 | RZ2 | RZ3 | ZZ1 | ZZ2 | EZ | km/h |
| Drapela | Thomas | 00:23:28.09 | 00:12:24.70 | 00:23:28.09 | 00:35:52,79 | 28,60 | ||
| Leodolter | Ulrich | 00:11:53.81 | 00:11:35.69 | 00:12:25.93 | 00:11:53.81 | 00:23:29.50 | 00:35:55,43 | 28,56 |
| schrefl | geri | 00:12:16.34 | 00:11:12.63 | 00:12:44.96 | 00:12:16.34 | 00:23:28.97 | 00:36:13,93 | 28,32 |
| knöbel | andreas | 00:11:57.77 | 00:11:37.20 | 00:12:44.14 | 00:11:57.77 | 00:23:34.97 | 00:36:19,11 | 28,25 |
4) Heute klappte es besser. Scheinbar habe ich die optimale Antennen- und Transponderposition gefunden. Bei allen Testfahrer, bei allen Runden wurde die Zeit erfasst. Am Freitag erfolgt dann die rennmässige Erprobung, so dass Wetter mitspielt.
3) Die heutigen Versuche, Rundenrennen mit den Kindern vor dem Haus, waren leider nicht sehr erfolgreich. Transponderdaten wurden teilweise nicht erkannt und nicht gelesen. Eventuell liegt es an Einstellungen in der Software, oder an der Antennenpositionierung. An der Verbesserung wird durch weitere Versuche gearbeitet.
2) Zeitmessanlage erhalten! Wurde erst mal im Wohnzimmer (jetzt schon mehr Computerramschzimmer) aufgestellt und versucht zu installieren. Nach mühseliger Arbeit (muss hier meine mühselige Arbeit für den Verein besonders betonen, in Wirklichkeit wars ein Kinderspiel) funktioniert die Anlage jetzt im Wohnzimmer. Als nächstes sind einmal Rundenrennen mit den Kindern vor dem Haus geplant, eventuell am Mittwoch ein Testeinsatz mit den Radkollegen von Tulln, und fix, am Freitag bei der Ausfahrt der SVA-Kollegen! Grosse Rennpremiere wird dann am Samstag, 5.6., auf der Klammhöhe sein.
Über den Fortgang der kommenden Woche werde ich auch hier berichten.
1) Der SVA, Sektion Raika Rad, erhält in den nächsten Tagen eine Versuchsanlage für die vollelektronische Zeitmessung. Es handelt sich dabei um eine Transponderanlage mit Chip, wobei dieFahreridentifikation und Zeitnahme, bei Rundkursen incl. Zwischenzeiten, vollautomatisch erfolgt. Die Anlage wird mit 50 Transponder, daher für 50 Teilnehmer, an uns geliefert, grosszügigerweise von einer Vorarlberger Elektronikfirma, "ALGE-Timing", www.alge-timing.com . Die Anlage gibt es noch nicht zu kaufen, wird auch noch nicht auf der HP von Alge-Timing angeboten, und es werden die gewonnenen Erfahrungswerte an die Firma weitergegeben.
Diese Anlage wird auch bei der nächsten Zeitnehmung in der Vereinsmeisterschaft der Radfahrer des SVA-Altlengbach zum Einsatz kommen, ist sowohl für den Einsatz mit PC, als auch ohne PC, mit Direktausdruck, zu verwenden.
Um Erfahrungen mit dieser Anlage zu sammeln, wird versucht vor dem nächsten Rennen die Anlage bei Vereins- und Trainingsausfahrten in irgend einer Weise einzusetzen.
Natürlich könnte die Anlage auch bei anderen Sportarten mit Zeitmessung, auch für Gemeinden oder Schulen, eingesetzt werden.
Bei Interesse oder für nähere Infos, bitte Meldung ausschliesslich mit Feedbackformular.
Gruss an alle, Harald Giefing